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Kontakt und Impressum


Claudia Mari und Gyula Wirth
Vorstand des Slow Food
Conviviums Pécs Pannonia

Sie erreichen uns unter:
info@slowfoodpecs.eu
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Netzwerk weltweit in 153 Ländern 

Wir sind ein lebendiges, internationales Netzwerk zur Förderung regionaler Lebensmittelproduktion. Mit Leidenschaft setzen
wir uns dafür ein, den gegenseitigen Austausch zu fördern.
Uns eint die Freude an der gemeinsamen Mahlzeit.

Slow Food vereinigt Eßkultur, Genuss und regionale Vielfalt!

Winterapfel aus Sándor Petőfis Heimat

Nahe der Obstregion Kecel/ Kecskemét wurde auch Sándor Petőfi, der ungarische Nationalpoet und Freiheitsheld geboren. Sein Geburtsort Kiskõrös feiert seinen Geburtstag zum Jahresende als  "Petőfi-Sylvester" mit Fackelumzug, literarischem Programm und Umtrunk mit dem Bürgermeister. Vielleicht gibt es auch diesen Apfel?

Ungarn ist Apfelland, hier werden mehr Äpfel als in Frankreich oder Italien geerntet. Man nimmt 4 Äpfel, schält und entkernt sie, kocht sie in 2 l gezuckertem Wasser (2 EL Zucker) halbgar. Die ganzen Äpfel noch warm abtupfen, in Mehl wenden durch eine verquirlte Eimasse (2 Eier) ziehen und in einem Gemisch aus TL Zimt und 150 g Paniermehl wenden.  Öl in einem Fritiertopf oder der Friteuse erhitzen bis ein Wassertropfen verzischt. Die ganzen Äpfel einlegen und 5-8 Min. goldbraun braten. Warm servieren, mit einem Schlagsahnehäubchen krönen.

Winterwanderung im Nationalpark

Nationalpark Ungarn CsardaFrüh fuhren wir los um in diesen unberechenbar nebligen Tagen pünktlich in Kecskemet zu sein. Statt Nebel gab es strahlende Morgensonne, bei dem wir den Charme der winterlichen und adventlichen Puszta und des Kiskunságer Nationalparks entdecken konnten. Mitten in dieser besonderen Stimmung mit monochromer Farbgebung in der die Schafe und die Grauhornrinder-Herden nahezu mit ihrer Umgebung verschmolzen, meldete sich ganz prosaisch wieder mein "kleiner Hunger". Wieder erwartete uns eine Csarda. Hübsch eingedeckt, mit grünen Tischdecken, alles  weihnachtlich und gar nicht ktischig dekoriert. Die Atmosphäre war warm, genau so wie der Raum. Gerade war ein Bus weggefahren. Überall wurde gezupft und gewischt um die Spuren von 40 Gästen zu beseitigen, die Putzfrau war auch in den sanitären Räumen zugange, füllte Papier nach und sah nach dem Rechten. Und begrüßte uns mit einem munteren "Jó reggelt!" Nach einem prima Frühstück mit einem super leckeren Bio-Sanddornsaft http://biob.hu/bio-berta-termekcsalad setzten wir unsere Fahrt fort und freuten uns, diesen Ort entdeckt zu haben.

Mein Tipp: Ringsum, auf den Wanderwegen, in den Flugsanddünen, ist eine vielfältige Vogelwelt zu beobachten. Nach einer ausgiebigen Wanderung noch eine Einkehr in der Csarda mit Glühwein oder Apfelpunsch zum Aufwärmen und eines der sehr gut klingenden regionalen Gerichte, kann doch einen Tagesausflug wert sein. (Von Pécs aus in ca. 90 Min. über die M6 zu erreichen.) www.kigyosicsarda.hu

Slow Food Südungarn in eigener Sache

Die Arbeit für ein klassisches Slow Food-Convivium  läßt sich hier nicht einfach 1:1 übertragen. In der Finanz- und Wirtschaftskrise haben viele Ungarn ganz andere Probleme, als der Frage nachzugehen, ob ihre Kartoffeln auch nachhaltig und regional angebaut wurden. Hauptsache "überhaupt Kartoffeln." Wer es sich leisten kann und für den Geld keine Rolle spielt, ist kaum interessiert, in einer im Ausland gegründeten und gesteuerten Initiative kostenlos und ehrenamtlich mitzuarbeiten. Oder es fehlt schlicht an der Zeit, weil der Kampf um Job und Existenz solche Ideen gar nicht zulässt.

Claudia Mari Convivium PécsAndere Zeiten erfordern andere Massnahmen - es wird Slow Food Pécs-Pannonia bis auf weiteres nur in Deutsch geben. Wenn sich jemand meldet und die ungarischen Übersetzungen für Newsletter, Webseite und allegemeine Infos kostenlos macht, sehr gerne. Ich möchte nicht mehr für die Kosten aus eigener Tasche aufkommen. Ebenso nicht mehr für den Dolmetscher bei Veranstaltungen. (Claudia Mari)

Restaurant-Tipp für den kleinen Hunger rund um Pécs

Tenkes Csárda http://www.tenkescsarda.hu/ an der Straße von Pécs nach Harkány.
Uns überfiel eines Nachmittags um halb Drei und unter der Woche der Hunger auf ein einen kleinen Imbiss. Freundliche Bedienung, korrekte Abrechnung, regionale frische Küche.  Das nicht verzehrte, frisch gebackene Brot wurde uns ganz überraschend und unaufgefordert und hübsch verpackt, als freundliche Geste des Hauses mitgegeben. 

Terra Madre 2011 in Wien

21.000 Besucher bei der Terra Madre Austria 2011 - Besucheranzahl gegenüber 2009 verdoppelt, Riesenansturm im Arkadenhof des Rathauses  (13. - 15. 10. 2011) Die Besucher kosteten und kauften Lebensmittel, die nach Slow Food-Kriterien hergestellt wurden - von Olivenöl mit Bergamotte über die Champagner-Bratbirne bis hin zum Holzofenbrot und zu traditionellen Slow-Bieren. Unter den rund 50 Herstellern nahmen erstmals Produzenten aus dem Ausland teil. Die Produkte sind "gut, sauber und fair" - das heißt, sie schmecken hervorragend, sind nachhaltig und ökologisch angebaut und bringen den Prduzenten einen fairen Preis. Erstmals gab es einen österreichischen Slow Food Gastro Führer und sehr gut besuchte Round Table Gespräche (zur Agro-Gentechnik und GAP).  "Wien ist Vorreiter in der Verbreitung des Slow Food-Gedankens", sagt Umweltstadträtin Ulli Sima. "Der Besucheransturm bei der Terra Madre Austria zeigt, wie gut das Angebot von Slow Food angenommen wird, für die Stadt Wien hat sich der Einsatz gelohnt.

(Gratulation! Schade, weder bei der Stadt Pécs noch bei den Behörden in Budapest hat man die Zugkraft dieser weltweiten Slow Food Bewegung erkannt. Nicht einmal die Möglichkeit, in Stuttgart, bei der Slow Food Messe Deutschland (80.000 Besucher) dabei zu sein, interessierte. Wir hatten die Zusage, dass Ungarn Partnerland des Jahres für 2010 sein kann. Trotzdem: "Kein Interesse!" Vertane Chance, damit hätte man auch Neugier auf die Kulturhauptstadt 2010 geweckt. Um so mehr freut mich der Erfolg in Wien.)

Vermischtes
oklevel
Rückblick

Slowfood Pécs Pannonia erreichte bei einem Salatwettbewerb den zweiten Platz. Veranstalter war der Pécser Gastro-Club.

 
SlowFood Jahrbuch 2010

Link zum Jahrbuch 2010 als e-book.

Wenn Sie wissen möchten, was den Slow Food-Spirit ausmacht.

 
Quo vadis Mangaica

Link zu FATTY PIG – "Science and Utilization", Informationen über das Mangalica, das wiederentdecke Hungarium.

 
Slow Food International

www.slowfood.com
Video mit Prince of Wales
 
Bildergalerie

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